Dieses Handbuch Krisenintervention in Notfällen richtet sich an Menschen, die unmittelbar nach einem Todesfall Kontakt mit den Hinterbliebenen haben. Dazu zählen unter anderem Aktive in der Krisenintervention oder Notfallseelsorge, Polizisten, Rettungsdienstler, Feuerwehrleute, Ärztinnen und Ärzte sowie Angehörige anderer Berufsgruppen, die in der ersten Phase nach einem Todesfall Verantwortung tragen. Es richtet sich ebenso an Menschen, die sich – auch ohne eine entsprechende berufliche oder ehrenamtliche Rolle – für dieses Thema interessieren.
Handbuch bedeutet: Es sollen zu einzelnen Themen möglichst umfangreiche Informationen mit praktischer Relevanz gegeben werden. Nach der Lektüre soll deutlich werden, welche Verhaltensweisen im Umgang mit Hinterbliebenen hilfreich und welche eher hinderlich sein können. Ziel ist es, zentrale Fragen nicht nur zu benennen, sondern sie so zu bearbeiten, dass daraus Orientierung für die Praxis entsteht.
Beim Zusammenstellen des Inhalts ist es mir wichtig, wissenschaftlich sauber zu arbeiten. Ich belege möglichst viele Aussagen mit seriösen Quellen und kennzeichne das an den entsprechenden Stellen. Dennoch bemühe ich mich um einen leicht verständlichen Sprachstil. Ich finde, das eine schließt das andere nicht aus.
Krisenintervention in Notfällen ist als langfristiges Projekt angelegt. Derzeit liegt das Buch mit mehreren abgeschlossenen Kapiteln vor. Über die Zeit hinweg ergänze und aktualisiere ich es fortlaufend. Wenn Sie möchten, informiere ich Sie mit meinem Newsletter über Updates.
Sollten Ihnen zu einzelnen Themen Aspekte fehlen, etwas unverständlich sein oder Tippfehler auftauchen, dann teilen Sie mir das gerne mit. Ich werde Ihre Hinweise offen prüfen und – sofern möglich – in das Buch einarbeiten.
