Diese Seite bündelt aktuelle Entwicklungen rund um die Psychosoziale Notfallversorgung. Vorgestellt werden neue Forschungsergebnisse, praxisrelevante Erkenntnisse sowie Hinweise auf Materialien und Veröffentlichungen, die für Helfende von Bedeutung sein können.
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Psychische Gesundheit auf TikTok: Studie warnt vor Fehlinformationen Neu
Auf der Online-Plattform TikTok sind viele deutschsprachige Inhalte zu psychischen Erkrankungen fachlich problematisch, stark vereinfacht oder schlicht falsch. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Duisburg-Essen und der Universitätsklinik Essen.
Die Forschenden analysierten 177 deutschsprachige TikTok-Videos. Das Ergebnis: Lediglich 19,2 Prozent der untersuchten Videos wurden von den Forschenden als fachlich korrekt eingestuft.
Die Forschenden analysierten 177 deutschsprachige TikTok-Videos. Das Ergebnis: Lediglich 19,2 Prozent der untersuchten Videos wurden von den Forschenden als fachlich korrekt eingestuft.
Umfrage: Große Mehrheit sieht Seelsorge als wichtige Stütze der Gesellschaft Neu
Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland misst Seelsorge eine hohe Bedeutung bei. Das zeigt eine repräsentative Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey unter 5.000 Befragten ab 18 Jahren: 81 Prozent sehen Seelsorge als verlässlichen Anker in schwierigen Lebenssituationen.
Für die Befragten ist Seelsorge vor allem in belastenden Lebenssituationen wichtig: 83 Prozent derjenigen, die Seelsorge einen hohen Wert beimessen, sehen sie als besonders bedeutsam bei Trauer an, 60 Prozent bei Krankheit, 55 Prozent bei psychischen Belastungen sowie jeweils über die Hälfte bei Einsamkeit und familiären Krisen. Entscheidend sind dabei Vertraulichkeit (59 Prozent), menschliche Nähe (56 Prozent) und wertfreies Zuhören (52 Prozent).
Für die Befragten ist Seelsorge vor allem in belastenden Lebenssituationen wichtig: 83 Prozent derjenigen, die Seelsorge einen hohen Wert beimessen, sehen sie als besonders bedeutsam bei Trauer an, 60 Prozent bei Krankheit, 55 Prozent bei psychischen Belastungen sowie jeweils über die Hälfte bei Einsamkeit und familiären Krisen. Entscheidend sind dabei Vertraulichkeit (59 Prozent), menschliche Nähe (56 Prozent) und wertfreies Zuhören (52 Prozent).
Handbuch PSNV: Version 5/26 ist online Neu
Krisenintervention in Notfällen gibt es jetzt in der Version 5/26. Die Version ist vor allem erschienen, um einen Fehler zu korrigieren. Im Kapitel Suizid hieß es, dass die Beschlagnahmung eines Leichnams auf der Grundlage von § 159 Strafprozessordnung erfolgt. Das ist falsch. Korrekt in diesem Zusammenhang ist § 94 Strafprozessordnung.
Paragraf § 159 ist der Auslöser, der die Polizei verpflichtet, bei einem unnatürlichen Todesfall zu ermitteln. Dieser Zusammenhang ist ist in der neuen Version entsprechend formuliert.
Paragraf § 159 ist der Auslöser, der die Polizei verpflichtet, bei einem unnatürlichen Todesfall zu ermitteln. Dieser Zusammenhang ist ist in der neuen Version entsprechend formuliert.
Resilienz: Gehirn beeinflusst Widerstandsfähigkeit von Menschen Neu
Resilienz ist nicht nur eine Frage von Persönlichkeit oder Erfahrung, sondern hängt eng mit der Art und Weise zusammen, wie das Gehirn Informationen verarbeitet. Darauf deuten neuere Studien hin. Resiliente Menschen zeigen demnach eine bessere Fähigkeit, ihre Aufmerksamkeit zu steuern und emotionale Reize zu regulieren.
Neue Broschüre: Suizid im Alter Neu
Der Verein Agus geht in seiner neuen Broschüre der Frage nach, was es für Hinterbliebene bedeutet, wenn sich ein Mensch im hohen Alter das Leben nimmt. Die Broschüre umfasst 55 Seiten und heißt “Suizid im Alter”. Sie richtet sich an Betroffene, Hospizvereine, Selbsthilfegruppen, Fachkräfte und alle Interessierte.