
Autor: Matthias Böhmer
Erscheinungsjahr: 2021
Verlag: Springer
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Wenn ein Kind oder Jugendlicher stirbt – oder ein naher Angehöriger – trifft es nicht nur die betroffene Familie, sondern oft auch die Schule mit voller Wucht. Was tun? Wer redet mit der Klasse? Wie geht man mit Betroffenheit, Schweigen oder sogar Mobbing um? Matthias Böhmer gibt in diesem Buch konkrete, praxisnahe Antworten auf genau diese Fragen.
Er beschreibt strukturiert, wie Schulen auf Todesfälle vorbereitet sein können – mit Notfallplänen, klaren Zuständigkeiten und Raum für Ritualgestaltung. Dabei behält er stets die Perspektive von Kindern und Jugendlichen im Blick, aber auch die Überforderung, die viele Lehrkräfte in solchen Momenten spüren. Besonders hilfreich ist der Mix aus Fachwissen, Fallbeispielen, Checklisten und Formulierungshilfen – etwa für Elternbriefe oder Klassengespräche.
Das Buch richtet sich vor allem an Lehrkräfte, Schulsozialarbeitende, Beratungslehrkräfte und Schulleitungen. Wer sich für psychosoziale Themen interessiert, wird es als wertvolle Handreichung empfinden. Wer hingegen nur eine schnelle Praxismappe ohne Hintergrund sucht, sollte sich auf etwas mehr Tiefe einstellen – auch psychologische und systemische Konzepte werden angesprochen, aber verständlich erläutert.