Auf dieser Übersichtsseite finden Sie ausgewählte Dokumentationen, Podcasts und Bücher zu Themen der psychosozialen Notfallversorgung. Die zusammengestellten Beiträge ergänzen und vertiefen die Inhalte des Handbuchs. Neue Empfehlungen stehen oben in der Liste.
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Schnelle Hilfe im Trauerfall
Mit der dritten Auflage von Schnelle Hilfe im Trauerfall legt die Stiftung Warentest einen sehr umfangreichen Ratgeber für die Zeit nach einem Todesfall vor. Über knapp 150 Seiten erstrecken sich Informationen zu nahezu allen organisatorischen Fragen, die Hinterbliebene in solchen Momenten beschäftigen. Ein integrierter Kurzratgeber verschafft zu Beginn in Form einer “Checkliste für den Trauerfall” einen schnellen Gesamtüberblick über Aufgaben, die auf Angehörige zukommen können. Die nachfolgenden Kapitel zu Bestattung, Erbschaft, Renten, Versicherungen, Bankgeschäften, Verträgen und Steuern gehen in die Tiefe.
Totgeschwiegen: Warum Suizid uns alle angeht
In der Öffentlichkeit spielt das Thema Suizid kaum eine Rolle – obwohl sich in Deutschland jährlich etwa 10.000 Menschen das Leben nehmen. Zum Vergleich: Die Zahl der Menschen, die durch Verkehrsunfälle ums Leben kommen, liegt bei etwa 3.000.
Der Psychologe Leon Windscheid spricht in dieser Reportage mit einem Menschen, der mehrere Suizidversuche überlebt hat, mit Suizidhinterbliebenen sowie Expertinnen und Experten. Außerdem macht er mit Hinterbliebenen eine Übung. Sie sollen sich vorstellen, ihre durch Suizid verstorbenen Angehörigen säßen ihnen gegenüber. Anschließend sollen sie das formulieren, was sie ihnen schon immer sagen wollten, aber nicht konnten.
Der Psychologe Leon Windscheid spricht in dieser Reportage mit einem Menschen, der mehrere Suizidversuche überlebt hat, mit Suizidhinterbliebenen sowie Expertinnen und Experten. Außerdem macht er mit Hinterbliebenen eine Übung. Sie sollen sich vorstellen, ihre durch Suizid verstorbenen Angehörigen säßen ihnen gegenüber. Anschließend sollen sie das formulieren, was sie ihnen schon immer sagen wollten, aber nicht konnten.
Der Tod ist mein Job
Wie gehen wir mit dem Tod um, und was hilft uns bei der Trauer? Das will der Psychologe Leon Windscheid wissen und trifft in seiner Reportage einen der jüngsten Bestatter Deutschlands. Er begleitet den 18-Jährigen einen Tag lang bei seiner Arbeit. Dabei bekommt Windscheid nicht nur Antworten auf seine Fragen, sondern auch einen Einblick in den Alltag eines Bestatters.
Für den Film sprach Windscheid auch mit Forschern und führte ein kleines Experiment durch: In der Fußgängerzone von Münster stellte er einen Sarg auf und gab Passanten die Möglichkeit, sich probeweise hineinzulegen.
Für den Film sprach Windscheid auch mit Forschern und führte ein kleines Experiment durch: In der Fußgängerzone von Münster stellte er einen Sarg auf und gab Passanten die Möglichkeit, sich probeweise hineinzulegen.
Gibt es gutes Sterben?
Der Psychologe Leon Windscheid geht in dieser Reportage der Frage nach, ob es ein gutes Sterben gibt. Dafür spricht er mit Menschen, die wissen, dass sie bald sterben werden, mit ihren Angehörigen sowie mit Mitarbeitenden in einem Hospiz. Für den Psychologen ist diese Recherche auch emotional herausfordernd. Gleichzeitig vermittelt der Film fundiertes Wissen – etwa, dass das Gehör zu den letzten Sinnesorganen gehört, die ihre Funktion verlieren.
Die Reportage verbindet wissenschaftliche Perspektiven mit persönlichen Einblicken in das Sterben und die Hospizarbeit. Und obwohl es um den Tod geht, enthält sie zwischen den Zeilen auch Hinweise darauf, was ein gutes Leben ausmachen kann.
Die Reportage verbindet wissenschaftliche Perspektiven mit persönlichen Einblicken in das Sterben und die Hospizarbeit. Und obwohl es um den Tod geht, enthält sie zwischen den Zeilen auch Hinweise darauf, was ein gutes Leben ausmachen kann.
Auf Spurensuche: Mein Mann lebt als KI weiter
Künstliche Intelligenz spielt zunehmend auch im Kontext von Sterben und Tod eine Rolle. Manche Menschen erstellen zu Lebzeiten eine digitale Kopie ihrer selbst, die nach ihrem Tod „weiterleben“ soll. Hinterbliebene können dann mit dieser KI interagieren – angeblich fast so, als wäre der Mensch gar nicht gestorben.
Der Journalist Frank Seibert trifft in dieser Reportage einen Menschen, der kurz vor seinem Tod einen Avatar von sich erstellt hat. Er spricht mit dessen hinterbliebener Frau sowie mit Anbietern solcher Modelle. Seibert geht unter anderem der Frage nach, inwieweit Künstliche Intelligenz im Zusammenhang mit Tod unterstützen kann – und wo mögliche Gefahren liegen.
Der Journalist Frank Seibert trifft in dieser Reportage einen Menschen, der kurz vor seinem Tod einen Avatar von sich erstellt hat. Er spricht mit dessen hinterbliebener Frau sowie mit Anbietern solcher Modelle. Seibert geht unter anderem der Frage nach, inwieweit Künstliche Intelligenz im Zusammenhang mit Tod unterstützen kann – und wo mögliche Gefahren liegen.
Tödlicher Autounfall: Ich war schuld!
Tatjana hat als 18-Jährige einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem zwei Menschen ums Leben gekommen sind. In diesem Gespräch beschreibt sie, wie sie sich damals gefühlt und wie dieser Unfall ihr Leben beeinflusst hat. Außerdem bedauert sie, dass in den Stunden direkt nach dem Unfall niemand ehrlich zu ihr war.
Dieses Gespräch macht unter anderem deutlich, über welch langen Zeitraum Betroffene mit Schuldgefühlen ringen können und welche – zum Teil gegensätzlichen – Emotionen sie in dieser Zeit erleben.
Dieses Gespräch macht unter anderem deutlich, über welch langen Zeitraum Betroffene mit Schuldgefühlen ringen können und welche – zum Teil gegensätzlichen – Emotionen sie in dieser Zeit erleben.
Trauer nach Suizid: Hilfe für Betroffene
In dieser Podcast-Reihe kommen fünf Menschen zu Wort, die eine nahe Angehörige oder einen nahen Angehörigen durch Suizid verloren haben. Die Hinterbliebenen erinnern sich an diesen Moment, wie es ihnen damit ging und was ihnen in der Zeit danach geholfen hat.
Durch die 9‑teilige Reihe führt Cordula Tomberger, die selbst Suizidbetroffene ist. Neben den Hinterbliebenen kommen in den Folgen auch Expertinnen und Experten zu Wort. Sie erklären, wie nach einem Suizid eine wirksame Unterstützung aussehen kann — auch langfristig. In diesem Zusammenhang stellt Tomberger die Arbeit von Agus vor — einem Verein, der sich um Hinterbliebene nach einem Suizid kümmert.
Durch die 9‑teilige Reihe führt Cordula Tomberger, die selbst Suizidbetroffene ist. Neben den Hinterbliebenen kommen in den Folgen auch Expertinnen und Experten zu Wort. Sie erklären, wie nach einem Suizid eine wirksame Unterstützung aussehen kann — auch langfristig. In diesem Zusammenhang stellt Tomberger die Arbeit von Agus vor — einem Verein, der sich um Hinterbliebene nach einem Suizid kümmert.
3 Suizide, 3 Hinterbliebene, 3 Geschichten
In dieser Dokumentation der Hessenschau berichten drei Hinterbliebene, wie sie den Suizid ihres Partners erlebt haben und wie sich dadurch ihr Leben veränderte. In dem Film kommen ausschließlich die drei Hinterbliebenen zu Wort, die offen über Themen wie Schuldgefühle, die Reaktionen ihres Umfeldes und ihre Gedanken über die Tat sprechen.
Trauer an Schulen
Wenn ein Kind oder Jugendlicher stirbt – oder ein naher Angehöriger – trifft es nicht nur die betroffene Familie, sondern oft auch die Schule mit voller Wucht. Was tun? Wer redet mit der Klasse? Wie geht man mit Betroffenheit, Schweigen oder sogar Mobbing um? Matthias Böhmer gibt in diesem Buch konkrete, praxisnahe Antworten auf genau diese Fragen.
Gelassen und sicher im Stress
In seinem Buch erklärt Gert Kaluza, wie man die Stressquellen in seinem Leben aufspürt. Aus seiner Sicht ist das wichtig. Denn einer Stressquelle von außen begegnet man beispielsweise anders als wenn der Stress im eigenen Kopf entsteht. Sein Buch enthält außerdem eine ganze Reihe von Ideen und Möglichkeiten, mit diesen Stressoren umzugehen.