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Krisenintervention in Notfällen

Hinweise für die psychische Erste Hilfe

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Expert:innen-Gespräche

Die Expert:innen-Gespräche bie­ten die Mög­lich­keit, mit Fach­leu­ten aus Wis­sen­schaft und Pra­xis ins Gespräch zu kom­men und ver­tie­fen­de Ein­bli­cke in die The­men der psy­cho­so­zia­len Not­fall­ver­sor­gung zu erhal­ten. Im Mit­tel­punkt ste­hen aktu­el­le Erkennt­nis­se und Erfah­run­gen aus der Pra­xis.

Jedes Gespräch wid­met sich einem kon­kre­ten The­ma. Nach einem mode­rier­ten Aus­tausch mit dem jewei­li­gen Gast besteht für die Teil­neh­men­den die Mög­lich­keit, Fra­gen zu stel­len und eige­ne Gedan­ken ein­zu­brin­gen. Die Ver­an­stal­tun­gen fin­den online statt und rich­ten sich an Men­schen, die ehren­amt­lich oder beruf­lich unmit­tel­bar nach einem Todes­fall Hin­ter­blie­be­ne beglei­ten – aber auch an Men­schen, die sich aus ande­ren Grün­den für die­ses The­ma inter­es­sie­ren.

Die Teil­nah­me ist kos­ten­los. Eine Anmel­dung ist aus orga­ni­sa­to­ri­schen Grün­den den­noch erfor­der­lich.

Aktu­el­le The­men und Anmel­dung

Kli­cken Sie bit­te auf die Über­schrift, um wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu einem The­ma zu erhal­ten oder um sich anzu­mel­den.

Unsicht­ba­re Trau­er? Män­ner und ihr Umgang mit einem Ver­lust

Datum: 08.10.26
Uhr­zeit: 19:30 Uhr
Gast: Dr. Mar­tin Kreu­els, Vor­sit­zen­der des Bun­des­ver­bands Män­ner­trau­er

Nach einem Todes­fall nei­gen Män­ner und Frau­en zu einem unter­schied­li­chen Umgang mit ihrer Trau­er. Män­ner spre­chen sel­te­ner über ihre Gefüh­le, wei­nen im Schnitt sel­te­ner und zei­gen ihre Belas­tung häu­fig indi­rekt. Das hat nicht nur Fol­gen für das eige­ne Wohl­be­fin­den, son­dern auch für die Gesund­heit. Die For­schung gibt Hin­wei­se dar­auf, dass ver­wit­we­te Män­ner gesund­heit­lich stär­ker belas­tet sind als Frau­en.

Wie erkennt man also Trau­er bei Män­nern? Woher kom­men die Unter­schie­de zwi­schen “männ­li­cher und weib­li­cher Trau­er”? Wel­che Unter­schie­de im Trau­er­pro­zess gibt es noch? Und: Wie kann das Umfeld Män­ner unter­stüt­zen, damit sie ange­mes­sen mit ihrer Trau­er umge­hen kön­nen?

Frü­her Kinds­tod – wenn Eltern Abschied neh­men müs­sen

Datum: 04.11.26
Uhr­zeit: 19:30 Uhr
Gast: Sabi­na Tie­de­mann-Zöl­ler, Lei­te­rin der Lan­des­stel­le Frü­her Kinds­tod Baden-Würt­tem­berg

Eltern, deren Kind wäh­rend der Schwan­ger­schaft gestor­ben ist, trau­ern oft über vie­le Jah­re hin­weg – man­che bis zu ihrem Lebens­en­de. Die For­schung zeigt, dass sie häu­fig an das Kind den­ken, Fotos betrach­ten, das Grab besu­chen, mit dem Kind spre­chen und sich vor­stel­len, wie es aus­se­hen wür­de und wel­che Cha­rak­ter­ei­gen­schaf­ten es hät­te.

Eltern beschrei­ben Gesprä­che mit Part­nern, Fami­lie, Psy­cho­lo­gin­nen, Bera­te­rin­nen, Seel­sor­ge­rin­nen und ande­ren Men­schen als wich­ti­ge Bestand­tei­le ihres Bewäl­ti­gungs­pro­zes­ses. Doch was sagt man Eltern, deren Kind wäh­rend der Schwan­ger­schaft gestor­ben ist? Oder nach der Geburt am Plötz­li­chen Säug­linsg­tod?

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