Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl von Fortbildungen, Tagungen und Veranstaltungen rund um die Psychosoziale Notfallversorgung, Krisenintervention und verwandte Themenfelder, die für eine breite Öffentlichkeit zugänglich sind. Vereinsinterne Veranstaltungen werden bewusst nicht aufgenommen.
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Kindertrauer um ein Haustier
Ort: Gütersloh
Der Verlust eines geliebten Haustiers kann für Kinder eine tiefgreifende emotionale Erfahrung sein. Haustiere sind oft enge Begleiter, die den Alltag bereichern, Freude schenken und Trost spenden. Wenn ein Tier stirbt, erleben Kinder häufig ihren ersten bewussten Kontakt mit dem Tod – eine Situation, die viele Fragen, Gefühle und Unsicherheiten mit sich bringt. In der Trauer kann eine Vielzahl von Emotionen wie Trauer, Wut oder Verwirrung auftreten.
In diesem Vortrag möchten wir darüber sprechen, wie Eltern und andere Bezugspersonen ihre trauernden Kinder in dieser schweren Zeit bestmöglich unterstützen können. Wir stellen Strategien vor, die den Kindern helfen, mit dem Verlust umzugehen und ihn zu verarbeiten.
Leben und Tod – Messe
Ort: Messe Freiburg
Die Messe LEBEN UND TOD ist deutschlandweit einzigartig und bringt die Themen Sterben, Tod und Trauer sensibel in die Öffentlichkeit. Sie schafft Raum für Austausch und interprofessionellen Dialog.
Hauptzielgruppe sind haupt- und ehrenamtlich Tätige aus Hospiz, Palliative Care, Trauerbegleitung, Seelsorge und Bestattungskultur, zugleich richtet sie sich auch an Betroffene, Angehörige und Interessierte. Damit fördert die Messe Aufklärung und Dialog über das Lebensende – ein Anliegen, das in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen, Krisen und Kriege wichtiger denn je ist. Zudem stärkt sie das Ehrenamt und setzt sich für qualitätsvolle Fortbildung in der Pflege ein.
Gelassen und sicher im Stress
Ort: Bochum
In diesem Seminar geht es zum einen darum, Stresssymptome wie Anspannung und innere Unruhe durch eine effektive Entspannungsmethode abzubauen, aber darüber hinaus auch darum, sich die (äußeren und inneren) Ursachen der Stressentstehung anzusehen. So eröffnen sich viele Möglichkeiten, aus der Stressspirale auszusteigen.
Neurodivergente Trauer verstehen – Besonderheiten bei ADHS und Autismus
Ort: Stuttgart
Die Fortbildung vermittelt einen praxisnahen Einblick in Trauer bei Menschen mit Autismus und/oder ADHS. Sie zeigt, wie Trauer aufgrund unterschiedlicher Wahrnehmung, Emotionsregulation und Verhaltensweisen anders erlebt und ausgedrückt werden kann, als es gesellschaftlichen Erwartungen entspricht. Ziel ist es, solche Reaktionen besser einordnen zu können und Missverständnisse sowie daraus entstehende Verletzungen zu vermeiden.
Neben fachlichen Impulsen bietet die Veranstaltung konkrete Handlungsmöglichkeiten und einfache Übungen zur Selbstwahrnehmung, Stabilisierung und Reflexion. Sie sollen Betroffenen ebenso wie Angehörigen und professionell Begleitenden mehr Sicherheit im Umgang mit neurodivergenten Formen der Trauer geben.
Früher Kindstod – wenn Eltern Abschied nehmen müssen
Ort: Online-Veranstaltung
Eltern, deren Kind während der Schwangerschaft gestorben ist, trauern oft über viele Jahre hinweg – manche bis zu ihrem Lebensende. Die Forschung zeigt, dass sie häufig an das Kind denken, Fotos betrachten, das Grab besuchen, mit dem Kind sprechen und sich vorstellen, wie es aussehen würde und welche Charaktereigenschaften es hätte.
Betroffene Eltern beschreiben Gespräche mit Partnern, Familie, Psychologinnen, Beraterinnen, Seelsorgerinnen und anderen Menschen als wichtige Bestandteile ihres Bewältigungsprozesses. Doch was sagt man Eltern, deren Kind während der Schwangerschaft gestorben ist? Oder nach der Geburt am Plötzlichen Säuglinsgtod?
„Habe ich Schuld?“ – Workshop für Fachkräfte zu Kinder- und Jugendtrauer bei Suizid
Ort: Online-Veranstaltung
Mit trauernden Kindern und Jugendlichen altersgerecht über Tod und Trauer zu sprechen, kann bei Erwachsenen schnell ein Gefühl von Überforderung auslösen. Umso herausfordernder ist es, wenn Suizid die Ursache für den Verlust war. „Wieviel sollte das Kind über den Suizid wissen?“ oder „Wie gehe ich sensibel auf Gefühle von Schuld und Wut ein?“ können drängende Fragen für Fachkräfte aus dem Umfeld der hinterbliebenen Kinder und Jugendlichen sein.
In dem 5‑stündigen Workshop erhalten Fachkräfte ein stabiles Fundament für die sichere Begegnung mit Kindern und Jugendlichen, die einen nahen Menschen durch Suizid verloren haben. Neben Grundlagen von Trauer und Trauma widmet sich der Workshop den Themen Stabilisierungsarbeit, Abgrenzung und Selbstfürsorge. Darüber hinaus bietet er Raum für Austausch von Erfahrungen und Unsicherheiten mit dem Thema und es können individuelle Fragen besprochen werden.
Wenn Kinder trauern
Ort: Berlin
Auch Kinder kommen im Laufe ihrer Entwicklung mit Verlust, Abschied und Trauer in Kontakt. Sei es ein Umzug, die Trennung der Eltern, der Tod des ersten Haustieres oder das Sterben nahestehender Menschen. Verluste und Abschiede sind Teil des Lebens. Kinder benötigen in dieser Zeit empathische, präsente Erwachsene, die ihnen helfen, ihre Gefühle einzuordnen und ihre Fragen beantworten.
Ziel der Fortbildung ist es, Fachkräfte und HelferInnen zu stärken und Unsicherheiten im Umgang mit Kindern abzubauen. Die TeilnehmerInnen lernen, wie sie Kinder zwischen 0 und 12 Jahren im Trauerprozess begleiten und mit ihnen über Verluste, Abschiede und Tod altersangemessen sprechen können.
Zwischen Trauer und Trauma – Kriseninterventionsansätze für die Arbeit mit Kindern, Bezugspersonen und Fachkräften
Ort: Regensburg
Was brauchen Kinder in der Zeit unmittelbar nach einem belastenden oder potenziell traumatisierenden Ereignis? Worin unterscheidet sich ihre Verarbeitung zentral von der Erwachsener, und wo brauchen sie etwas anderes? Welche möglichen Fehler und Risiken gilt es zu bedenken? Der Kurs geht diesen Fragen nach und vermittelt praxisbezogen hilfreiche Techniken und Kriseninterventionsansätze zum Umgang mit entstehender Symptomatik in Beratung, Begleitung und Therapie.
„Ich bin an deiner Seite“ – Orientierungsseminar für die Begegnung mit trauernden Jugendlichen
Ort: Online-Veranstaltung
Das Jugendalter ist eine sensible Entwicklungsphase, die mit Umbrüchen verbunden sein kann. In dieser Zeit ist der Verlust der Mutter oder des Vaters eine stark verunsichernde Lebenswahrheit für Jugendliche. Als Fachkraft in der ambulanten Jugendhilfe, als Lehrkraft oder Hospizfachkraft angemessen und einfühlsam auf die Trauerreaktionen trauernder Jugendlicher zu reagieren, kann mit ebenso viel Verunsicherung verbunden sein.
Das 2‑stündige Online-Seminar bietet einen Einblick in die ressourcenorientierte Begleitung von trauernden Jugendlichen für alle, die sich dem Thema erstmals widmen möchten. Schwerpunktmäßig geht es um entwicklungspsychologische Unterschiede zwischen den Altersstufen vor dem Hintergrund von Tod und Trauer sowie praxisorientierte Handlungshilfen für die Begegnung mit trauernden Kindern.
Bildungsurlaub Meditation und achtsame Entspannung
Ort: Online-Veranstaltung
In diesem Bildungsurlaub sind Sie eingeladen, verschiedene alltagstaugliche Entspannungs- und Meditationstechniken kennen zu lernen und zu praktizieren. So können Sie körperliche und psychische Spannungen abbauen, innere Ruhe und neue Kraft gewinnen. Gleichzeitig haben Sie Gelegenheit, wieder mehr in Kontakt mit sich selbst zu kommen, Zugang zu eigenen Bedürfnissen und Gefühlen zu finden und bewusster und freundlicher mit ihnen umzugehen. Es geht darum, sich selbst mit offenem Herzen wieder ein Stück näher zu kommen. Sie lernen, Stresssituationen gelassener und kreativer zu begegnen.
Im Seminar werden wissenschaftlich anerkannte und bewährte Methoden vermittelt wie die Progressive Muskelentspannung, das Autogene Training, achtsame Yoga-Übungen und Meditationen aus dem MBSR-Programm (im Liegen, Sitzen und Gehen). Entspannung erleichtert die Meditation und Meditation führt oft zu tiefer Entspannung – so fördern die Übungen sich gegenseitig. Informationen zum Thema Stress und Stressbewältigung runden das Seminarprogramm ab.
Wenn Sie eine Veranstaltung kennen, die hier aufgenommen werden sollte, schicken Sie mir bitte eine Mail mit den Informationen. Vielen Dank.