Datum: 02.12.26 — 04.12.26
Ort: Regensburg
Informationen des Veranstalters:
Der plötzliche Verlust eines geliebten Menschen, die Konfrontation mit dem Thema Suizid oder das (Mit-)Erleben einer extremen Situation sind für Kinder und Eltern eine Herausforderung, die Grenzen berührt. Im Spannungsfeld zwischen Trauer und Trauma bringen verlorene Sicherheit, das In-Frage-Stellen des Verständnisses der eigenen Welt, sich aufdrängende Bilder und schwierige Fragen Familien in ungewohnte und nicht selten ängstigende Situationen. Eltern müssen zudem oftmals nicht nur die eigene Belastung bewältigen, sondern zur gleichen Zeit ihre Kinder (unter-)stützen.
Wie stärken wir Bezugspersonen und Fachkräfte als stabile Orientierungspunkte für das kindliche Erleben und legen frühe Trittsteine für sie und die betroffenen Kinder in der ersten Zeit, die psychotraumatologisch zu Recht als weichenstellend bezeichnet werden kann? Was brauchen Kinder in der Zeit unmittelbar nach einem belastenden oder potenziell traumatisierenden Ereignis? Worin unterscheidet sich ihre Verarbeitung zentral von der Erwachsener, und wo brauchen sie etwas anderes? Welche möglichen Fehler und Risiken gilt es zu bedenken? Der Kurs geht diesen Fragen nach und vermittelt praxisbezogen hilfreiche Techniken und Kriseninterventionsansätze zum Umgang mit entstehender Symptomatik in Beratung, Begleitung und Therapie.
Methoden:
- Input
- Diskussion und Austausch
- Rollenspiel und Gruppenarbeit
- Reflexionsanteile und Fallbearbeitung
Veranstalter:
Bundeskonferenz für Erziehungsberatung
Kosten: 310 Euro
Link zur Veranstaltung:
https://www.bke.de/weiterbildung/einzelkurse/2026/zwischen-trauer-und-trauma
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