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Krisenintervention in Notfällen

Hinweise für die psychische Erste Hilfe

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Hin­wei­se zu die­sem Hand­buch

Die­ses Hand­buch rich­tet sich an Men­schen, die unmit­tel­bar nach einem Todes­fall Kon­takt mit den Hin­ter­blie­be­nen haben. Dazu zäh­len unter ande­rem Akti­ve in der Kri­sen­in­ter­ven­ti­on oder Not­fall­seel­sor­ge, Poli­zis­ten, Ret­tungs­dienst­ler, Feu­er­wehr­leu­te, Ärz­tin­nen und Ärz­te sowie Ange­hö­ri­ge ande­rer Berufs­grup­pen, die in der ers­ten Pha­se nach einem Todes­fall Ver­ant­wor­tung tra­gen. Es rich­tet sich eben­so an Men­schen, die sich – auch ohne eine ent­spre­chen­de beruf­li­che oder ehren­amt­li­che Rol­le – für die­ses The­ma inter­es­sie­ren.

Hand­buch bedeu­tet: Es sol­len zu ein­zel­nen The­men mög­lichst umfang­rei­che Infor­ma­tio­nen mit prak­ti­scher Rele­vanz gege­ben wer­den. Nach der Lek­tü­re soll deut­lich wer­den, wel­che Ver­hal­tens­wei­sen im Umgang mit Hin­ter­blie­be­nen hilf­reich und wel­che eher hin­der­lich sein kön­nen. Ziel ist es, zen­tra­le Fra­gen nicht nur zu benen­nen, son­dern sie so zu bear­bei­ten, dass dar­aus Ori­en­tie­rung für die Pra­xis ent­steht.

Zudem gehe ich über kon­kre­te Ein­satz­si­tua­tio­nen hin­aus, wech­se­le Per­spek­ti­ven und berich­te dar­über, wie in ande­ren Tei­len der Welt mit ähn­li­chen The­men umge­gan­gen wird.

Wis­sen­schaft­li­che Quel­len

Beim Zusam­men­stel­len des Inhalts ist es mir wich­tig, wis­sen­schaft­lich sau­ber zu arbei­ten. Ich bele­ge mög­lichst vie­le Aus­sa­gen mit seriö­sen Quel­len und kenn­zeich­ne das an den ent­spre­chen­den Stel­len. Den­noch bemü­he ich mich um einen leicht ver­ständ­li­chen Sprach­stil. Ich fin­de, das eine schließt das ande­re nicht aus.

Was die­ses Buch nicht möch­te: Es will und kann kein Ersatz für eine prak­ti­sche Aus­bil­dung in die­sem Bereich sein. Eine gute Schu­lung in der Kri­sen­in­ter­ven­ti­on ist deut­lich mehr als nur Wis­sens­ver­mitt­lung. Sie schafft es, Emo­tio­nen zu wecken, mit denen sich Hel­fen­de im Ein­satz­fall kon­fron­tiert sehen. Sie bringt ange­hen­de Ein­satz­kräf­te an ihre Gren­zen, for­dert sie und fängt sie zugleich wie­der auf. Nach der Aus­bil­dung – oder par­al­lel dazu – beglei­ten neue Hel­fe­rin­nen und Hel­fer erfah­re­ne Kol­le­gen zu Ein­sät­zen, um eige­ne Pra­xis­er­fah­run­gen zu sam­meln. Die­se Ein­drü­cke sind inten­si­ver und nach­hal­ti­ger als jedes Buch.

Hand­buch wird regel­mä­ßig ergänzt und aktua­li­siert

Das vor­lie­gen­de Werk ist als lang­fris­ti­ges Pro­jekt ange­legt. Der­zeit liegt das Buch mit meh­re­ren abge­schlos­se­nen Kapi­teln vor. Über die Zeit hin­weg ergän­ze und aktua­li­sie­re ich es fort­lau­fend. Die­se Vor­ge­hens­wei­se hat zwei Vor­tei­le: Zum einen kön­nen Sie jetzt schon die bereits fer­ti­gen Kapi­tel lesen und müs­sen nicht war­ten, bis das Buch fer­tig ist. Zum ande­ren kön­nen Sie an der Ent­wick­lung die­ses Wer­kes teil­ha­ben. Soll­ten Ihnen zu ein­zel­nen The­men Aspek­te feh­len, etwas unver­ständ­lich sein oder Tipp­feh­ler auf­tau­chen, dann tei­len Sie mir das ger­ne mit. Ich wer­de Ihre Hin­wei­se offen prü­fen und – sofern mög­lich – in das Buch ein­ar­bei­ten.

Sobald das Hand­buch aktua­li­siert oder erwei­tert wird, infor­mie­re ich dar­über in einem News­let­ter. So blei­ben Sie immer auf dem Lau­fen­den.

Ich hof­fe, dass die fol­gen­den Sei­ten Ihnen Ori­en­tie­rung, Sicher­heit und neue Per­spek­ti­ven für Ihre eige­ne Pra­xis eröff­nen.

Andre­as Neu­brech

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