Nach dem Tod eines nahestehenden Menschen stehen Hinterbliebene häufig vor vielen Fragen. In einer Situation, die emotional stark belastet ist, fällt es oft schwer, den Überblick zu behalten oder einzuschätzen, was jetzt wichtig ist – und was noch warten darf.
Diese Orientierungshilfe soll eine zeitliche Struktur und Entlastung bieten. Sie listet Dinge auf, an die man nach einem Todesfall denken kann – gegliedert nach verschiedenen zeitlichen Phasen. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, alles sofort zu erledigen oder einer festen Reihenfolge zu folgen.
Die Liste soll:
- Orientierung geben,
- Handlungsspielräume aufzeigen,
- und dabei helfen, den Druck zu reduzieren, „nichts vergessen zu dürfen“.
Die Übersicht richtet sich sowohl an Hinterbliebene als auch an Kriseninterventionshelferinnen und ‑helfer, die sie im Einsatz übergeben oder gemeinsam mit Betroffenen durchgehen möchten.