Bei einem Todesfall sind oft auch Kinder und Jugendliche betroffen. Wie junge Menschen Tod und Verlust wahrnehmen, verarbeiten und ausdrücken, hängt stark von ihrem Alter, ihrer Entwicklung und ihrem Umfeld ab. Trauer bei Kindern und Jugendlichen verläuft oft anders als bei Erwachsenen: Sie zeigt sich nicht immer offen, kann sprunghaft wirken und äußert sich häufig indirekt über Verhalten, Spiel oder körperliche Reaktionen.
Das Kapitel beleuchtet:
- die Bedeutung, Kinder und Jugendliche in das Geschehen nach einem Todesfall einzubinden
- die Entwicklung des Todesverständnisses von Kindern und Jugendlichen je nach Altersstufe
- typische Trauerreaktionen in verschiedenen Altersgruppen
- Handlungsoptionen, die sich in der Begleitung bewährt haben
- den Umgang mit Schuldgefühlen, Rückzug, Entwicklungsrückschritten oder widersprüchlichem Verhalten
- eine ehrliche, altersgerechte und stabilisierende Begleitung von Kindern und Jugendlichen
- den verantwortungsvollen Umgang mit belastenden Aussagen bis hin zu möglichen Suizidgedanken
Das vollständige Kapitel und das Literaturverzeichnis stehen auch als PDF zum Download zur Verfügung.
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